Visit Västerbotten

Die längste Seilbahn der Welt

Wir schweben über Moore, Seen, Wälder und Wege. Die Sonne scheint, und der Schatten unserer kleinen weißen Gondel begleitet uns. Es handelt sich um das Transportmittel, das 1943 als längste Seilbahn der Welt in Betrieb genommen wurde. Damals wurde Erz vom Bergwerk in Kristineberg zum Schmelzwerk in Boliden transportiert, jetzt fahren wir zum Vergnügen von Örträsk nach Mensträsk oder umgekehrt

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Ein lebendiger Kirchort

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Fatmomakke liegt auf dem Weg zwischen den Sommer- und den Winterweiden. Seit Urzeiten ein Treffpunkt für Sami und Siedler, Priester, Landjäger, Trauernde und Fröhliche, Händler und ihre Kunden, Liebespaare... Entlang des Sees Kultsjön gibt es Relikte aus der Steinzeit, Siedlungen von Menschen, die von Jagd und Fischfang lebten. Die Kirche ist der moderne Treffpunkt; im 18. Jahrhundert einige Lappenhütten, später eine einfache Scheune aus rohen Balken mit einem kleinen Glockenturm daneben. Seit 1884 ist es die Kirche, die auf einem Hang am See Ransaren oberhalb des Friedhofs weiß leuchtet.

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Norrbyskär - ein Musterort Anfang des 20. Jahrhunderts

Der Sägewerksbesitzer Frans Kempe erkannte die Möglichkeiten, draußen im Meer einen Ort mit Sägewerk zu errichten, wo andere nur karge Felsen sahen. Norrbyskär wurde ein Musterort.

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Die Perle des Meeres weist den Weg

Järnäsklubb Südwest 6, Holmögadd Südwest 8, Bjuröklubb Südwest 5, Pite-Rönnskär Süd 8, Rödkallen Süd 9... Der Seewetterbericht markiert die Position von Bjuröklubb an der Ostküste. Bjurüklubben ist eine Halbinsel mit bewaldeten Felsengebieten, Geröllfeldern und Sanddünen. Am äußersten Ende eines Felsens im Meer liegt der Leuchtturm wie das Herz der Gegend. Als Landmarke bedeutete er für die Seefahrer den Unterschied zwischen Leben und Tod, heute ersetzt GPS das Blinken in der Nacht zur Positionsbestimmung. Aber die Wiedersehensfreude ist immer noch groß bei allen, die übers Meer kommen.

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Christus im Berg

Wir setzen uns in einen Bus und auf dem Weg zum Bergwerk Kristineberg hören wir die unwahrscheinliche Geschichte, die sich über die ganze Welt verbreitete. Es begann am 28. November 1946, als der Maschinenhauer Johan Olofsson kurz vor Mitternacht einen letzten Schuss im Abbauraum 6 in A-Erz auf 107,6 Meter Nivellement abgab.

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Ein Vorgeschmack auf die Flora des Fjäll

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Sie ist rot wie eine Flasche guter Bordeaux, durch die die Sonne scheint. Der Botaniker Olle Rune beschreibt liebevoll das Aussehen einer Gymnigritella runei. Botaniker aus der ganzen Welt besuchen den Hochgebirgsgarten in Hemavan, um diese Orchidee sehen zu können, eine mit der Schwarzen Höswurz (Gymnadenia nigra) verwandte Bastardierung zwischen der Händelwurz (Gymnadenia) und dem Kohlrösschen (Nigritella). 

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Geschichte auf Schwedens letztem Schlachtfeld

Jetzt ist es ruhig in Ratan, 50 Kilometer nördlich von Umeå, der Wind der Geschichte weht sachte um die Bäume und an einem schönen Sommertag ist das beruhigende Glucksen des Meeres zu hören. Kurz vor drei Uhr am 20. August 1809 war alles ganz anders. Russische Soldaten befanden sich unter schwedischem Artilleriefeuer im Hafen. Dort lagen die Kanonenboote, auf der Insel Rataskär gab es zwei Kanonen, auf Ledskär sieben.

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Ein Amüsierpalast im Wald

Wer das Kino "Saga" (Märchen) in Adak betritt, meint sich in einem Traum wiederzufinden - ein Traum, der Wirklichkeit geworden ist. Der Aufbereitungsarbeiter Östen Dahlberg träumte von einem Kino und baute einen Amüsierpalast im Wald.

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Ein Eisenhüttenwerk, in dem immer noch Betrieb ist

Der Kohlemangel in Mittelschweden trieb die irischen Kompagnons Robert Finley und John Jennings entlang der Küste nach Norden auf eine Einkaufstour, die in der schwedischen Geschichte ihresgleichen sucht. Zuletzt kauften sie das Eisenhüttenwerk Olofsfors am Fluss Leda. Es waren die billigen Seetransporte, welche Niederlassungen in Nordschweden ermöglichten. Es lohnte sich, Eisenerz von Roslagen in Mittelschweden dorthin zu verschiffen und Stabeisen zurückzubringen.

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Treten Sie ein in die alte bäuerliche Gesellschaft

Rismyrliden [ung. Reisigmoorhang]. Lassen Sie den Namen auf der Zunge zergehen. Er sagt etwas über die Lage und die Umgebung aus. Der schwedische Staat ermunterte die Gewinnung von Neuland im Inland, indem Siedlern 49 Jahre lang Steuerbefreiung gewährt wurde. Im Jahr 1825 wurde Rismyrliden begutachtet, aber erst 1832 gab es den ersten Spatenstich und die mühevollen Rodungs- und Bewirtschaftungsarbeiten begannen.

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