Visit Västerbotten

Nehmen Sie Kontakt mit den Einheimischen auf.

Seit 12 Jahren betreibt Thorbjörn Holmlund das Svansele Vildmarkscenter, eine Riesenanlage, die u.a. eine der größten nordeuropäischen Ausstellungen zum Thema Wildnis beherbergt. Dieses Ausflugziel steht auch beim blaublütigen Publikum hoch im Kurs.
"Bislang hatten wir einen königlichen Gast zu Besuch. Mehr darf ich nicht verraten", erklärt Thorbjörn Holmlund.

Es war ein Stockholmer, der zum Ideengeber für das Wildniscenter avancierte.

"Er war Einkäufer beim zweitgrößten Bauunternehmen Schwedens und ich habe ihn zum Angeln und Übernachten mit in den Wald mitgenommen. Was er am Tag darauf zu mir sagte, hat sich bis heute in mein Gedächtnis eingebrannt: 'Ich habe das beste Essen genossen, an den schönsten Orten gewohnt und die interessantesten Sehenswürdigkeiten erblickt, aber noch nie in Wald und Flur übernachtet'. Dies war eines der schönsten Erlebnisse für mich", berichtet Thorbjörn Holmlund und fährt fort:

"Da habe ich zu meiner Frau gesagt: 'Weißt du was, unser täglich Brot liegt direkt vor unserer Haustür!'"

Die Idee wurde in die Tat umgesetzt und seit 1996 hat das Wildniscenter ordentlich an Umfang zugelegt. Heute ist Thorbjörn Holmlund Herr über fünf Anlagen mit insgesamt 160 Betten, die von 12 Angestellten betreut werden. Das Herz des Centers ist die Wildnisausstellung mit 680 Tieren auf 1820 m2. Doch das ist längst nicht alles: Hier können Konferenzen veranstaltet werden und Spezialitäten wie z.B. Ren, Elch und Saibling stehen auf der Speisekarte. Zum Programm gehören aber auch Fahrten mit dem Quad, Baden in der Badetonne sowie ein Besuch im Steinzeitdorf Älgjägarfolkets Viste und in der Vildmarksgruva. Selbstverständlich steht bei all diesem Unternehmungen die Natur im Mittelpunkt.

"Wir arbeiten mit den vier Elementen und dies berührt meines Erachtens die Seele unserer Gäste zutiefst. Dies ist genetisch in uns verankert und wenn wir uns unserem Ursprung auf diese Weise nähern, löst das in uns einen besonderen Kick aus."

Das nächste Projekt ist eher großformatig angelegt. Auf dem Berg Vithatten, an der Grenze zwischen Västerund Norrbotten, plant Thorbjörn Holmlund, einen 45 m hohen Holzelch zu errichten.

"Hoffentlich kann Stoorn, so der Name des hölzernen Riesen, mehr Menschen in die Region Skellefteå bringen. Hier gibt es so vieles zu sehen und zu entdecken. Am liebsten halte ich mich im Stackgrönnans Båtmuseum auf oder fahre mit der Seilbahn zwischen Örträsk und Mensträsk."

Welche Ratschläge würden Sie Urlaubern der Region Skellefteå mit auf den Weg geben?

"Als Tourist würde ich mich mit den Einheimischen bekannt machen und mich nach besonders lauschigen Plätzchen erkundigen, die in keinem Reiseführer stehen. Hier gibt es unglaublich viel zu entdecken. Keine Angst, die allermeisten Leute hier in der Gegend verraten liebend gern ihre Geheimtipps."